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Frauen


Frauen - Frau - women

Interessantes und Wissenswertes über Frauen


Frauen haben im 21. Jahrhundert einen grösseren Stellenwert
erreicht als je zuvor und dennoch gibt es in vielen Bereichen
Entwicklungsbedarf. Frauen auf der Suche nach sich selbst,
auf dem Weg, das zu werden, was sie sind.

Weiss ich denn selbst, wer ich bin? Die Frage nach dem Selbst,
nach dem eigenen Ich, nach Identität hat viele Gesichter. Sie ist
weder typisch weiblich noch typisch männlich, sondern einfach
menschlich.

Zwiespälte in Bezug auf Lebensformen, damit werden Frauen heute
wesentlich stärker konfrontiert. Früher waren die Rollenverteilungen
klar, heute möchten Frauen vermehrt im Beruf sein und es auch
bleiben, wenn Kinder kommen.

Die Rollenverteilungen sind das Eine, die Gleichstellungen im Beruf
ein Anderes. Daneben die inneren Zerwürfnisse, Gewissensbisse
und Unruhen, der Kampf um Anerkennung, Achtung und die nötige
Wertschätzung.


Werden Frauen ernst genommen?

Gewalt gegen Frauen und Mädchen gibt es in vielen Bereichen des
Lebens auf der ganzen Welt. Auch heute noch im 21. Jahrhundert.
Frauen werden als Ware gehandelt, Mädchen verstümmelt, Mobbing
am Arbeitsplatz und in der Schule, Gewalt auf der Strasse und zu
Hause im familiären Bereich.

Doch auch die alltäglichen, scheinbar kleinen Begebenheiten, in
denen Frauen nicht ernst genommen werden, grenzen an
"Verstümmelungen".

Eine Frau hatte im Restaurant einen Kaffee getrunken und war nun
im Begriff zu gehen wegen eines Termines. Ein Lastwagen hat direkt
vor ihrem Wagen geparkt, und da vor ihr auch noch ein Auto stand,
konnte sie nicht weg. Der Fahrer war gerade ausgestiegen und sie
bat ihn höflich doch noch etwas nach vorne zu fahren, damit sie
rausfahren könne. Der Fahrer daraufhin: "jetzt steige ich nicht
nochmals ein" und dann verschwand er im Restaurant.

Oder die Projektleiterin, die ihren Kunden über das Vorgehen und
den Ablauf etc. informiert hatte und die Daten, die sie brauchte,
und die von ihm zum x-ten Mal gefragt wurde, ob sie die Infos
nochmals durchgeben könne. Er habe sie nicht verstanden, er
habe sie verloren, er habe sie vergessen ...
Obwohl sie in klarer Sprache geschrieben und sauber recherchiert
waren.

Auch die Frau, die mit drei Männern ein Kartenspiel machte und
ihre Fehler immer doppelt und dreifach geahndet wurden, obwohl
die Männer dieselben Fehler begingen, fühlte sich zu unrecht so
behandelt.

Auch Studentinnen beschweren sich über das Verhalten einiger
Professoren. Das reiche von verbalen Fehlleistungen bis zu
körperlichen Annäherungsversuchen, wobei das Abhängigkeits-
verhältnis der Studentinnen ausgenutzt werde. So liest man in
einem Studienprojekt der Universität Oldenburg.

Man könnte beliebig viele solcher Beispiele anfügen, nicht nur aus
der heutigen Zeit. Offentsichtlich haben die Männer die Frauen
jahrhundertelang nicht ernst genommen.

Dies soll nicht heissen, dass es nicht auch umgekehrte Fälle gibt.
Jedoch zeigt die ganze Kulturgeschichte auf, dass sich eine
gewisse Minderbewertung des weiblichen Geschlechts weltweit
auch in gesellschaftlichen Konventionen und Gesetzen zeigt.



Die Würde der Frauen

Ob die Würde der Frau bei all den äusseren Erfolgen tatsächlich
genug geachtet wird, wäre zu hinterfragen. Massenmedien und
Freizeitangebote, Reklame und andere Angebote reduzieren die
Frau auf Äusserlichkeiten. Wobei dies von Frauen nicht bewusst
wahrgenommen, sogar durch sie erst ermöglicht wird.

Einerseits werden Grundrechte proklamiert, andererseits versucht
man die Frau auf ein menschenunwürdiges Dasein einzuschränken.
Dabei beachtet man viel zu wenig, dass sie ein geistbegabtes Wesen
ist. Fähig zu Solidarität und Partnerschaft.

Die Würde der Frau beginnt allerdings nicht dort, wo man gegen
Männer wütet, wie es der Radikalfeminismus tut. Dieser hemmt
die Entwicklung und die Reifeprozesse.



Frauen - Emanzipation oder Identität?

Ich zitiere nachfolgend Jutta Burggraf:

"Das eigentliche Problem unserer Zeit liegt meines Erachtens nicht
in der Emanzipation, sondern in der Identität. Ich meine jetzt nicht
die Identität der Geschlechter, sondern denke, wir müssen eine
Ebene tiefer gehen: Die Identität des Menschen selbst ist vielen völlig
unklar, und deshalb herrscht so viel innere Zerrissenheit, Resignation
und oberflächlicher Aktivismus.

Wer bin ich? Wer ist der Mensch? Woher komme ich und wohin
gehe ich? Welches ist der Sinn meines Daseins? Warum lebe ich
überhaupt?

Wenn eine Frau diese Fragen einigermaßen klar beantworten kann,
dann wird sie ruhig, und ihr Verhalten gewinnt eine natürliche
Sicherheit. Sie löst sich von unnötigen Abhängigkeiten, entdeckt ihre
eigenen Begabungen und ist bereit, ihre Talente in den Dienst der
anderen zu stellen.

Eine wirklich emanzipierte Frau ist sich ihrer persönlichen Eigenständigkeit
ebenso bewußt, wie sie die der anderen problemlos akzeptiert. Sie leidet
nicht an der "Sucht, gebraucht zu werden", schwankt nicht hin und her
zwischen Bewunderung und Bevormundung der anderen, hat weite
Horizonte (sieht also nicht nur die eigenen vier Wände).

Sie hat andererseits aber auch nichts dagegen, sich für das Glück ihrer
Familie (oder anderer Menschen) zu verausgaben. Kurz gesagt, sie
findet neue Wege, auf denen Selbstbewußtsein und Selbstlosigkeit
gleichermaßen gelingen."

- Jutta Burggraf 1952-2010 -

Der ganze Text von Jutta Burggraf:
Die Frau gestern und heute

Jutta Burggraf
Leben und Werke.



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