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Liebe


Liebe - lieben - geliebt werden

Aspekte und Infos zum Thema Liebe, lieben und geliebt werden


Der Begriff Liebe ist so facettenreich wie das Gefühl, welches die
Liebe beinhaltet. Man kann jemanden lieben oder etwas. Liebe kann
glücklich machen oder traurig. Liebe kann Freude bereiten oder
Schmerzen. Sie kann Geborgenheit schenken oder einsam machen.

Über Liebe wird viel geschrieben, es gibt Liebesfilme, Liebeslyrik,
Musik, Sachliches, Fachliches und Triviales. Doch gesprochen wird
über die Liebe im Verhältnis immer noch sehr wenig. Wir sagen zwar,
ich liebe meinen Freund, ich liebe meine Katze, ich liebe das Leben,
ich liebe Bücher, ich liebe dieses und jenes, vielleicht weil wir dieses
alles "haben", besitzen oder meinen es zu brauchen, weil es uns
Sicherheit vermittelt oder Werte gibt.



Lieben oder geliebt werden?

Es ist dem Menschen eigen, dass er geliebt und begehrt werden
möchten. In diesem Gefühl findet er sich bestätigt. Liebe verstehen
die meisten denn auch als geliebt werden und weniger in der eigenen
Fähigkeit zu lieben. Wie Erich Fromm es in seinem Buch "die Kunst
zu lieben" beschreibt.

Weiter erwähnt Fromm, dass sich das Liebesverständnis der westlichen
Welt im 20. Jahrhundert, wo noch von romantischer Liebe gesprochen
wurde, verändert hat. Die Menschen würden sich heute in Bezug auf die
Liebe eher marktwirtschaftlich verhalten.

Im Sinne von, ich gebe dir nur Liebe, wenn du mich auch liebst. Oder,
du musst mich doch lieben, ich liebe dich doch auch.
Liebe als Tauschgeschäft, das sich wahrscheinlich nach Fromm noch
weiter in diese Richtung entwickelt hat. Was kaum erstaunt in einer
Welt, in der Leben vor allem konsumiert wird und das Selbstwertgefühl
fast nur durch materielle Werte aufrecht erhalten werden kann.

Liebe als Erwartung, Forderung, Macht und Besitz.

All das, was wahre Liebe eigentlich nicht ist und nicht sein sollte.


"Das Verlangen nach Gegenliebe ist nicht das Verlangen der
Liebe, sondern der Eitelkeit."
(Friedrich Nietzsche)



Doch was heisst Liebe, lieben?

Eine Frage, die nicht so einfach zu beantworten ist. Ich möchte
Victor E. Frankl zitieren:

"Lieben heisst Du sagen können zu jemandem; lieben heisst aber
nicht nur Du sagen können zu einem, sondern auch ein anderes:
Ja sagen können zu ihm; also nicht nur einen Menschen in seinem
Wesen erfahren, in seiner Einmaligkeit und Einzigartigkeit ... ,
sondern auch ihn in seinem Wert bejahen ... . Das heisst, sehen
nicht nur, wie er wirklich ist, sondern auch was alles er werden
kann bzw. was er werden soll... "

(aus Psychotherapie für den Alltag, S. 86+87)


Dosstojewski schreibt:

" Lieben heisst den anderen Menschen so sehen,
wie Gott ihn gemeint hat."


Liebe, Achtung, Demut ...

Die Rede ist also von Achtung und Demut. Matthias Kaldenbach
schreibt in seinem Internetartikel einen schönen Satz:

"Liebe ist die tätige Sorge für das Leben und das Wachstum dessen,
was wir lieben."


Wo aber fängt diese "Sorge" an?

In Anbetracht dessen, dass der heutige Mensch den Kontakt zu
seinen ureigensten Bedürfnissen immer wie mehr verliert, würde
ich mir wünschen, dass diese Sorge genau dort anfängt.

Das heisst, ganz eigene Bedürfnisse wahrnehmen, sich fragen,
was man braucht und was einem erfüllt oder erfüllen könnte.
Wünsche und Bedürfnisse ernst nehmen, sie kommunizieren,
aktiv werden und sie zur Erfüllung bringen. Und dies ohne
Erwartung an den andern, dass er sie erfüllen muss.



Für-Sorge und Liebe

Die Für-Sorge für das eigene Leben, für die eigene individuelle
Entwicklung, für das eigene Wachstum hat mit Verantwortung
zu tun, mit Demut und Achtung vor dem, dass ich bin und wozu
ich gedacht bin. Dieses Wozu ist eine Aufgabe, sie anzunehmen
ein Danke. Es ist Liebe, denn du bist gemeint, mit all deinen
Eigenheiten, deinen Stärken und Schwächen, deinen Talenten
und Fähigkeiten, deinen Möglichkeiten und deiner Sensibilität.

Diese Fürsorge für sich selber ist nicht egoistisch. Bin ich selber
zufriedener und erfüllter, kann ich der Mitwelt mehr geben.



In der Liebe steckt viel Potenzial

Auch und gerade in der Liebe werden diese Bedürfnisse und
Eigenheiten angesprochen. Der andere ist der Spiegel meiner
selbst. Liebe öffnet die Augen. Wir sehen Werte am anderen,
die in uns vorhanden sind und jetzt geweckt und verwirklicht
werden wollen.



Neue Bedürfnisse

Unser Markt ist eher darauf ausgerichtet, neue Bedürfnisse zu
schaffen. Das ist für den Menschen auch recht einfach. Er kann
diese durch konsumieren erfüllen ohne sich darüber Gedanken
machen zu müssen, ob überhaupt ein Bedürfnis dafür vorhanden
war, resp. welche Leere mit dem Konsumieren gefüllt werden will.

Wie gross das Bedürfnis nach Liebe, nach Aufmerksamkeit, nach
Achtung und Wertschätzung ist, zeigt der Konsum all der Tools
im Internet in denen man sich "treffen" kann und in denen man
gesehen wird. Oberflächliche Chattereien, die nicht füllen können,
was wirklich fehlt.



Grosse Liebe finden

Die grosse Liebe zu finden ist heute nicht einfacher trotz all der
Foren und Kontaktmöglichkeiten im Internet. Es braucht Mut und
Ansport und viel Geduld.

Wenn Sie feststellen, dass Sie offen sind für eine neue Liebe, heißt
es handeln. Die Möglichkeiten, den Richtigen kennen zu lernen sind
ebenso zahlreich wie verschieden. Was also tun?

Sie können im Restaurant Ausschau halten, Fremde ansprechen,
die neue Kollegin zum Essen einladen ... oder eine Partneragentur
in Anspruch nehmen, eine Kontaktanzeige aufgeben, im Internet
einen entsprechenden Dienstleister suchen oder denjenigen oder
diejenige ansprechen, die Sie schon lange ansprechen wollten.


"Er, mitte fünfzig, verwitwet und ohne Altlasten..." So oder ähnlich
lauten viele Worte in Kontaktanzeigen.

Ohne Altlasten, das spricht uns an, es beruhigt. Offen und frei für
eine neue Partnerschaft und Liebe. Kein Muttersöhnchen, kein
Therapiebedürftiger. Doch ab einem gewissen Alter sind Menschen
einfach "second-hand" und haben einiges an Erfahrungen hinter sich.

Nehmen Sie das einfach als positive Chance.




Liebe

Liebe kann den Wunsch nach Nähe entstehen lassen oder aus
erlebter Nähe entstehen. Liebe kann Verbundenheit bedeuten,
Geborgenheit vermitteln oder Neues entstehen lassen.

Liebe ist auch erotische Liebe. Sie beginnt mit dem Getrenntsein
und endet im Einssein. Wie Erich Fromm schreibt.

Ebenfalls beschäftigt sich die Psychoanalyse mit der Liebe und kleidet
sie in wisschenschaftliche Formulierungen, setzt sie mitunter gar
in den Mittelpunkt des Lebens.

Liebe ist physiologisch, biologisch und gesellschaftlich irgendwie zu
erklären, dennoch ist und bleibt sie für jeden einzelnen immer ein
ganz individuelles Erlebnis, eine ganz persönliche Erfahrung.

Liebe ist eine grosse Herausforderung, etwas vom Wichtigsten und
oft auch ein grosses Rätsel.




Liebe verändert sich

Liebe verändert sich im Laufe eines Lebens. Heute wird der Mensch
sehr alt. Er kann sich mehrmals verlieben oder sich mehrere Male
für eine Liebe entscheiden. Jedesmal wird es anders sein. Die
Leidenschaft wird sich verändern und einer ruhigeren Art des
Liebens weichen. Freundschaft und Zärtlichkeit werden wichtiger
werden.



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