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Tourismus


Tourismus - Sommer - Sommertourismus

Informationen und Wissenswertes über den Tourismus


Der Tourismus hat im Sommer, wie in allen anderen Jahreszeiten,
massiv zugenommen. Bereits in den 80er Jahren entstand eine
Gegenbewegung zum Massentourismus, der sanfte Tourismus
oder Ökotourismus.

Was heisst sanfter Tourismus eigentlich?

Eine Definition lesen wir beim Bundesamt für Naturschutz:

Die Konzeptidee vom sanften Tourismus fasst Umweltverträglichkeit,
Sozialverträglichkeit, eine optimale Wertschöpfung und eine neue
"Reisekultur" zusammen.

Der Begriff wurde zum Schlagwort für einen geforderten und
seither in Ansätzen auch vollzogenen Wertewandel im Tourismus.
Aus der Kritik am Massentourismus (harten Tourismus) und seinen
ökologischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Schatten-
seiten in den Zielgebieten Europas, aber auch der dritten Welt,
entstand in der gesellschaftlichen, tourismuspolitischen Diskussion
Ende der 70er Jahre die Forderung nach "sanftem Tourismus":

Qualitatives statt Quantitatives Wachstum der Branche.
Lebensqualität statt Konsumqualität, bei den Erholungssuchenden
und Reisenden.

Quelle: BfN, Bundesamt für Naturschutz -
Definition Sanfter Tourismus




"Ich bin dort zu Hause, wo ich meinen Ärger habe.
Nichts fällt mir schwerer als Tourist sein zu müssen."

- Peter Bichsel, Schweiz. Schriftsteller, 1935 -




Tourismus - Umwelt

Vielleicht geht es Ihnen wie Peter Bichsel. Vielleicht aber lieben Sie
gerade die Orte, die vom Tourismus stark frequentiert sind. Weil
es billiger ist, weil Sie schon immer dorthin gefahren sind oder
aus anderen Gründen.

Viele tausende von Touristen schwärmen jedes Jahr in den Urlaub,
verbringen ihre Ferien am Meer oder in den Bergen. Dass der
Mensch Spuren hinterlässt ist klar. Dass er dabei aber die Natur
massiv beschädigt, stört ihn gerade im Urlaub überhaupt nicht.

Doch wäre nicht gerade der Tourismus auf eine intakte Natur und
Umwelt angewiesen?

Immer neue Hotels und Restaurants werden in die Landschaft
gebaut, abgelegene Gebiete werden mit Wegen und Strassen
erschlossen. Verkehr, Baulärm und Besuchermassen nehmen
zu, Tiere werden verscheucht, Pflanzen zertrampelt. Es benötigt
immer wie mehr sauberes Trinkwasser, der Raum wird immer
enger, die Abfallberge grösser.

Konsumieren um jeden Preis, scheint des heutigen Menschen
Lieblingsbeschäftigung zu sein.



Es wird viel getan - doch reicht das?

Es wird viel getan im Berech des Umweltschutzes. Man schützt die
Natur, die Tiere und Pflanzen, die Meere ... . Das ist wichtig.

Nur der Mensch wird nicht "geschützt". Er darf weiterhin nach Lust
und Frust konsumieren.

Der Tourismus, die Freizeitaktivitäten, der Konsum, die Bauerei,
der Lärm, der Gestank ..., alles wächst und wächst und wächst.

Die Frage, welche Leere der Mensch mit seinem Konsumverhalten
füllt oder füllen muss, täte Not.



Tourismus - Freizeitaktivität

Die Menschen kommen einem oft wie ein grosser Haufen Flüchtlinge
vor, die mit ihren Freizeitaktivitäten und Reisereien, nicht zu sagen
Rasereien, einem das Gefühl geben, sie seien ständig vor etwas
auf der Flucht.

Auf der Flucht vor dem Alltag, auf der Flucht vor sich selber. Hier
ein Programm, dort ein Programm. Hier muss man dabei sein,
dort muss man gewesen sein. Bereits kleine Kinder müssen von
einem Programm zum andern geführt werden und sogar in den
Schulferien gibt es nichts als Programme.

Der Tourist hechelt von einem Ort zum andern, konsumiert Natur,
Städte, Orte, Sehenswürdigkeiten. Vor allem, um sagen zu können,
ich war dort, und dort, und dort war ich auch schon.

Doch was bleibt?


Vielleicht täten wir gut daran, statt immer mehr zu wollen,
mehr zu sehen, weiter und öfter zu reisen, mehr zu bauen,
mehr zu erziehen, mehr zu verplanen ... , vermehrt auf
Werte wie Beziehung, Dialoge und Kommunikation zu setzen,
auf Qualität und Nachhaltigkeit, auf Zeit für Gemeinsamkeit.

Was sich auf den Tourismus, wie auch auf andere Bereiche
des Lebens positiv auswirken würde.



Tourismus - Planung

Nichts spricht dagegen, ein Tourist sein zu wollen oder zu müssen.
Vielleicht denken wir bei der nächsten Planung über das eine oder
andere einfach etwas mehr nach.

Sei es über die Touristenanlage oder Touristenhochburg, die man
buchen wollte, die jede Menge Energie und Wasser benötigt um
Swimming-Pool, Garten- und Golfanlagen zu bewässern. Gerade im
Sommer und in südlichen Gebieten ein grosses Problem, da die
Bevölkerung meist zu wenig Wasser hat.



Wichtig

Auch im Urlaub macht es Sinn auf die Umwelt zu achten.
Verantwortungsbewusst reisen kann man bei der Anreise,
im Ferienhaus, in der Natur und überall dort, wo eingekauft,
etwas verbraucht oder weggeworfen wird.





Tipps für nachhaltigen Urlaub

Nehmen Sie sich Zeit und wählen Sie für eine Europareise
ein öffentliches Verkehrsmittel. Das Gepäck können Sie sich
bequem nachschicken lassen. Kein Stau, kein Zeitverlust fürs
Einchecken, keine Probleme mit Gepäcksverlust.

Beispiel:
Eine Flugreise Zürich-Frankfurt stösst rund vier mal mehr
CO2 aus als dieselbe Reise mit der Bahn.

Mit Reisezielen, die mangelhafte Umwelt- und Naturschutz-
Standards haben, fördern Sie den andauernden unkontrollierten
Bauboom mit. Schmutzige Strände und verunreinigte Meere
sind nur ein Resultat davon. Besser sind Reiseziele, die diesen
Standards genügen.

Bevorzugen Sie Reiseunternehmen, die sich für Nachhaltigkeit
einsetzen.

Wählen Sie eine umweltfreundliche Unterkunft. Einige Hotels,
Ferienwohnungen, Pensionen finden Sie hier: Steinbocklabel,
Eu-Blume.

Geniessen Sie lokale Spezialitäten mit saisonalen und möglichst
ökologisch produzierten Nahrungsmitteln. Damit helfen Sie mit
eine nachhaltige landwirtschaftliche Nutzung der Region zu
fördern.

Auch im Bereich der Aktivitäten können Sie einiges für die
Nachhaltigkeit tun. Verzichten Sie auf Sportarten, die viel
Energie und Wasser verbrauchen und die das Ökosystem
zerstören, wie zum Beispiel Golf, Motorbootsport, Rafting.
Besser sind Surfen, Radtouren und Wandern.

Geführte Wanderungen und Tierbeobachtungen in Parks
stören Tiere viel weniger als Heli-Skiing oder Mountain-Biking.


Natur kann man erleben ohne sie zu beeinträchtigen!




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LINK-TIPPS

Nachhaltige Entwicklung im Tourismus
Wissensplattform, Umweltwissen.

Tourismus und Entwicklung
Informationen über Auftrag, Ziele und Organisation vom
Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung.

Tourismus Hochschule ITW Luzern
Institut für Tourismuswirtschaft.

Tourismuspolitik
Was versteht man unter Tourismuspolitik?

Bundesamt für Naturschutz
Tourismus.

Ökotourismus
Bewusster Reisen.

Reisen umweltfreundlich
Unterwegs sein ist Lebensqualität und geht auch
umweltschonend und nachhaltig.

Sanft reisen - sanfter Tourismus
Projekt Begegnung mit Böhmen.

Nachhaltiger Tourismus hat einen Namen
und ein Zeichen, das Steinbock-Label.

Umweltakademie
Ihr Partner für landschaftsorientierten und
nachhaltigen Tourismus.


Schweizerischer Tourismusverband

Deutscher Tourismusverband

Österreichischer Tourismusverband







BÜCHER-TIPPS

Naturtourismus





Marketing von Nationalparks:
Eine Form des sanften Tourismus






Tourismus und Umwelt - ein Widerspruch?






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