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Sommer-Gesang
Sommerlyrik

von Gottfried Keller

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Sommer
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Friedrich Hebbel




Sommergedichte

Kurze und lange - moderne und klassische

Schöne Reime und Verse, die vom Sommer erzählen. Bekannte und neue Sommergedichte für Erwachsene und Kinder

Ein blauer Sommer

Ein blauer Sommer knistert im Hain.
Die Tauben gurren in den grünen Bäumen.
Die Tage hängen sacht und fein
mit deiner Stimme in den Träumen.

(© H.S. Sam)

Hitzetag

Verschlafen lauern auf nackten Feldern die Katzen
Nur ein heisser Wind
atmet durch die einsamen Gassen.
Schleichend zieht sich die Mittagshitze hin.

Die Kirchturmuhr schlägt ihre Runden
Dann wieder Stille und Leere
Gesunden heisst gedulden
Wie wenn Leben einfach wäre.

(© Monika Minder)

Ungelebt

Der Frühling ging in Herbst über
und liess einen sinnlosen Sommer
ungelebt zurück

Noch duften die Heckenrosen
noch leuchtet der rote Mohn
doch es liegt Abschied in der Luft

(© Gerhard Rombach)

Nähe

Ich denk an dich,
wenn micht der erste Sonnenstrahl berührt;
Ich denk an dich,
wenn sich der Sommer in mein Herz bemüht.
Ich sehe dich,
wenn auf einsamen Wegen eine Blume mich begrüsst;
Ich bin dir nah,
wenn der Tag den Abend küsst.
Ich denk an dich,
wenn die Nacht in meine Adern schiesst,
und ich geborgen mit der Dunkelheit zerfliess.

(© Monika Minder)

Sommerfieber

Es raschelt in den Büschen
Von Süden zieht ein Wetter auf
Aus einem offenen Fenster wehen Wünsche
Die Bauern eilen mit dem Heu nach Haus.

Der grosse Sommer lag im Fieber
Die Seele hat sich wund geküsst
Der erste Donner neigt sich nieder
Wie wenn er nichts von deinen Sinnen wüsst.

(© Monika Minder)



Wiese mit Sommergräsern

© Bild sommer-jahreszeit.com, darf ausgedruckt und privat (nicht im Internet und nicht kommerziell) kostenlos genutzt werden. Z.B. für eine Karte. > Nutzung Bilder

Bild-Text

Das Geniessen geniessen, ist die Kunst des Lebens.

(© H.S. Sam)



Schatten

Verweilen unter Bäumen
Im gefleckten Schatten
Zeit versäumen
Ermatten
Lauer Wind kommt durchs Haar gestrichen
Die Hitze ist gewichen.

Wir trinken ein Glas Wein
Schneiden Wurst und Brot
Geniessen das Sein
Und warten auf das Himmelrot.
Bald ist August
Die Grillen zirpen
Die Nächte sprechen von Lust
Und roten Lippen.

Noch einmal träumen
Im Rausch deiner Liebe
Unter schattigen Bäumen
Das Blau des Himmels versäumen.

- © Monika Minder -

Mittagsruhe

Am See, ich lieg im Stillen,
In der lauen Mittagsruh,
Sanft die Wellen und die Grillen
Singen fern ein Lied dazu.

Schmetterlinge fröhlich kreisen
Kein Wind bewegt den Himmelsraum.
Meine Seele geht auf Reisen
Wach und doch schon halb im Traum.

- © Monika Minder -



Schwüle

Schwüle liegt über dem Mittag
Wolken tropfen
In der Seele nagt
Ein kleines Hoffen
Ungewiss einem Gewitter zu.
Noch schweigt die Luft
Den Tag an
Der Duft von trockenem Gras
Wir waren nah dran.

- © Monika Minder -

Ein kleiner Schmetterling

Ein kleiner Schmetterling, er fliegt
In die blaue Sommerluft
Und jedes Bienchen sich verliert
Im süssen Blütenduft.

- © Monika Minder -

Ein Tag im August

Es summen die Bienchen weit und breit
Der rote Mohn lacht übers Feld.

Kinder baden, jubeln laut
Plantschen bis sie Gänsehaut.

Es schnurren die Katzen in einem Schatten
Beobachten mit Schlitzaugen das Geschnatter.

Dort fällt ein Eis zu Boden
Und hier kommt ein Würstchen aus dem Ofen.

Bald spannt der Himmel wieder seine Sterne aus
Ein heisser Tag geht friedlich aus.

- © Monika Minder -

Klassische bekannte (gemeinfreie) Sommergedichte

Sommer

Nun flammt in gold'nen Fluten
Der trunk'ne Sommer durch die Luft,
Der Erde heisse, liebeswilde Gluten
Entbrennen hell in rothem Rosenduft ...

Nun weint in Nächten, lauen, fahlen,
Sehnsücht'ger Mond in bangem Zittergrase,
Nun ist die Zeit der tiefen, grossen Qualen,
Der hohen, schmerzlich wonnigen Ekstase ...

Nun ist die Zeit - wann kommst du wieder?
Wo sonst ein Sang mir durch die Seele schauert,
Wo man aus Blumenkelchen Lieder
Und Klänge schöpft, und gerne bebt und trauert ...

Ich wollt', dass mich ein Weh durchgraute,
Dass eine Thräne mir im Herzen glüht',
Und dass, wie sonst, draus eine schmerzbethaute
Tiefdunkle, glutverwirrte Rose blüht ...

- Lisa Baumfeld 1877 1897, österreichische Schriftstellerin -



Liebeserklärung

Soll ich sagen,
Du seist wie ein Tag im Sommer?
Du bist doch viel milder und sanfter.
Raue Winde schütteln die Blüten im Mai.
Und der Sommer geht viel zu schnell vorbei.
Bisweilen scheint die Sonne allzu heiss,
Und oft ziehn Schleier vor das Himmelsaug'.
Das Schöne muss vom Schönen Abschied nehmen,
Sei es durch Zufall oder durch Naturgesetz.
Dein Sommer freilich, der wird ewig währen,
Und deine Pracht verlierst du nie.
Kein Tod versetzt dich in der Schatten Land,
Weil du in ew'gen Zeilen ewig weilst.
Solange Menschen atmen
Oder Augen sehn, solang lebt dies Gesicht
Und gibt dir Leben.

- William Shakespeare 1564-1616, englischer Dramatiker, Lyriker -

Ich denke dein

Ich denke dein, wenn sich im Blütenregen
Der Frühling malt;
Und wenn des Sommers mild gereifter Seegen
In Ähren strahlt.

Ich denke dein, wenn sich das Weltmeer tönend
Gen Himmel hebt,
Und vor der Wogen Wuth das Ufer stöhnend
Zurücke bebt.

Dein denk' ich, wenn der junge Tag sich golden
Der See enthebt,
An neugebornen zarten Blumendolden
Der Frühthau schwebt.

Ich denke dein, wenn sich der Abend röthend
Im Hain verliert,
Und Philomelens Klage leise flötend
Die Seele rührt.

Dein denk' ich, wenn im bunten Blätterkranze
Der Herbst uns grüsst;
Dein, wenn, in seines Schneegewandes Glanze,
Das Jahr sich schliesst.

Am Hainquell, ach! im leichten Erlenschatten
Winkt mir dein Bild!
Schnell ist der Wald, schnell sind die Blumenmatten
Mit Glanz erfüllt.

Beim trüben Lampenschein, in bittern Leiden,
Gedacht' ich dein!
Die bange Seele flehte nah' am Scheiden:
"Gedenke mein!"

Ich denke dein, bis wehende Zypressen
Mein Grab umziehn;
Und selbst in Lethe's Strom soll unvergessen
Dein Name blühn!

- Friederike Brun 1765-1835, dänische Schriftstellerin -

Sommerbild

Ich sah des Sommers letzte Rose stehn,
Sie war, als ob sie bluten könne, rot;
Da sprach ich schaudernd im Vorübergehn:
So weit im Leben, ist zu nah am Tod!

Es regte sich kein Hauch am heissen Tag,
Nur leise strich ein weisser Schmetterling;
Doch, ob auch kaum die Luft sein Flügelschlag
Bewegte, sie empfand es und verging.

- Friedrich Hebbel 1813-1863, deutscher Dramatiker, Lyriker -

Hochsommerbahn

Aus der Glockenstube überm Dom
Quillt ein kupferroter Lavastrom.
Rings im schüttern Kegel, warm und glatt,
Eben atmet noch die grosse Stadt.

Das gestreifte Sonnendach erstarrt,
Selbst das krause Federrad des Kindes,
Das sonst emsig im Kobolz des Windes
Kühnste Träumem auf der Stelle karrt.

- Oskar Loerke 1884-1941, deutscher Dichter des Expressionismus -

Sommer

Sieh, wie sie leuchtet,
Wie sie üppig steht,
Die Rose -
Welch satter Duft zu dir hinüberweht!
Doch lose
Nur haftet ihre Pracht -
Streift deine Lust sie,
Hältst du über Nacht
Die welken Blätter in der heissen Hand ...
 
Sie hatte einst den jungen Mai gekannt
Und muss dem stillen Sommer nun gewähren -
Hörst du das Rauschen goldener Aehren?
Es geht der Sommer über's Land ...

- Thekla Lingen 1866-1931, deutsch-russische Lyrikerin -




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Picknick vom Apfelbaum, Sommergedicht
von Matthias Claudius.

Im Grase, Sommer Gedicht
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von Paul Gerhardt.

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von Theodor Storm.



Sehr schöne und stimmungsvolle Sommergedichte hat der Schweizer Dichter Gottfried Keller geschrieben. Auf der nächsten Seite habe ich Ihnen einige kurze und lange Gedichte von diesem berühmten Autor aufgeschrieben:

> Sommergedichte Gottfried Keller

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